WILHELM-MÜNKER-STIFTUNG

 

Gedanken - Ideen - Anregungen 

 

Der Wald kriegt ordentlich Hiebe
Die Menschheit fügt sich - erneut - großen Schaden zu

 

Der Wald darf nicht kleiner werden, er muß nachhaltig vergrößert werden.
Die Menschheit wächst, also muß der Wald wachsen.

Geld können wir nicht essen.
Geld können wir nicht trinken.
Geld können wir nicht atmen.

Wir brauchen zum Überleben in Frieden und Freiheit jeden Baum. Wir brauchen stabile, nachhaltige Mischwälder, die vergrößert werden. Wir brauchen zusammenhängende Waldgebiete, die uns helfen, atmen und überleben zu können.

Was sind unsere Lebensgrundlagen?
Boden, Wasser, Klima, Luft.
Dem Boden geht es nicht gut. Dem Wasser geht es nicht gut. Dem Klima geht es nicht gut, der Luft geht es nicht gut. Der Erde geht es nicht gut. Wenn es der Erde nicht gut geht, geht es uns allen nicht gut.

Wenn die Erde die Verliererin ist, kann es keine Gewinner geben. Nur mit einer lebendigen Erde kann es Leben geben. Wir alle wissen, daß wir zum Überleben gesunde, stabile Mischwälder brauchen. Wenn wir dieses Wissen nicht anwenden, den Wald mithin vernichten, führen wir uns selbst, obwohl wir über Wissen ver-fügen, in den Untergang. Niemand außer uns trägt hierfür die Verantwortung.

Wir alle haben Verantwortung. Verantwortung für einen friedlichen Umgang mit uns selbst, mit unseren Mitmenschen, mit unserer Erde. Wir müssen, jeder einzelne, diese Verantwortung jetzt übernehmen. Wir dürfen unsere Verantwortung nicht aus unseren Herzen und Händen geben.

Tragischerweise lesen wir von der täglichen Vernichtung riesiger, kaum vorstell-barer Flächen in den für uns alle so unendlich wichtigen Regenwäldern. Wir sehen Bilder von sterbenden Tieren und wir weinen, wenn wir diese Bilder sehen. Wir fügen der Erde und ihren Bewohnern großes Leid zu und leiden an diesem Tun.

Es muß heute enden.

Jeder einzelne von uns kann denken. Jeder einzelne von uns kann sich neue, andere Arten zu leben ausdenken. Hier einige Möglichkeiten:

Für Forstleute
Sie gehen mit Liebe durch "Ihren" Wald. Sie hegen, pflegen und vergrößern ihn sanft. Sie nehmen vorsichtig einige, nicht alle, Abkömmlinge aus Mutter Erde und pflanzen sie unweit an geeigneter Stelle ein, damit sie sodann in der Nähe ihrer "Eltern" zu stattlichen Bäumen werden können.

Sie bauen Talsperren rund um die Wälder. Die Erde wird wärmer. Wir brauchen Wald und Wasser, um Wasser an andere abgeben zu können, wenn es dort fehlt.
Sie pflanzen Bäume in Kübeln, lassen sie wachsen und geben sie sodann in andere Länder, um dafür Sorge zu tragen, daß eine weltweite Waldwelt entsteht.

Für Politiker
Ein Weg, Schulden durch die Vernichtung unserer Lebensgrundlage zurückzu-zahlen, ist kein Weg. Gedanken in diese Richtung sind des Denkens nicht wert. Ein neues Denken muß beginnen.
Die Schulden sind vorhanden und müssen zurückgezahlt werden. Überlegen Sie einmal, den Solidaritätszuschlag ausschließlich für die Rückzahlung der Schulden zu nutzen.
 
Überlegen Sie einmal, alle Leistungen des Staates an die Verpflichtung zu knüpfen, einen Teil des Geldes nicht auszugeben, sondern dauernd in einen Vermögensstock zu zahlen, der dann - irgendwann - dafür Sorge trägt, daß Leistungen des Staates nicht mehr erforderlich sind.
Tragen Sie dafür Sorge, daß die jährlichen Steuerverschwendungen endlich aufhören. Das Volk stellt Ihnen sein Geld zu treuen Händen zur Verfügung. Das Geld darf mithin nicht verschwendet werden. Geld gehört in die Welt und erhält die Welt, wenn es zum Wohle aller mit Wahrheit und Achtsamkeit eingesetzt wird.
 
Politik muß wahr sein. Politik muß ehrlich sich. Politik muß klar sein.
Handeln Sie in Wahrheit. Seien Sie alle ehrlich und führen Sie das Volk mit Klarheit zu Frieden und Freiheit auf der ganzen Welt.

Hier muß nicht mehr überlegt werden: Deutschland gibt kein Geld für neue Waffen aus. Wir haben genug Waffen. Wir haben genug Waffen, um uns und alles Leben zu vernichten. Dieses Geld wird zur Rückzahlung der Schulden eingesetzt. Der Wald bleibt unverletzt.

Denken Sie. Denken Sie erneut. Denken Sie noch einmal. Und dann handeln Sie. Handeln Sie zu Ihrem eigenen Wohl. Wenn das, was Sie tun, Ihnen gut tut, tut es uns allen gut. Bitten Sie alle Politiker, nach diesem Maßstab zu denken und zu handeln.

Für Reiche
Geben Sie einen Teil Ihres Reichtums in eine, Ihre Stiftung. Lassen Sie das Geld Gutes tun. Das Geld bleibt erhalten, die Erträge sorgen dafür, daß Sie Gutes tun können. Sie haben in der Gemeinschaft auch durch die Gemeinschaft viel erreicht. Geben Sie gutes Geld für gute, nachhaltige Investitionen an die Gemeinschaft zurück. Was nützt das Geld ohne Welt?

Für Kirchenleute
Sprechen und handeln Sie für den Frieden, für die Freude, für das Miteinander. Vergleichen Sie alles mit dem Wald: Dort wächst alles friedlich zusammen, um uns allen Freude zu bereiten. Im Wald ist alles für einander da. So ist es auch in unserem Leben. Freude geben, Freude bleibt in unserem Leben.

Für jeden einzelnen
Wir brauchen Sie alle, jeden von Ihnen. Wir brauchen Sie alle, damit Sie mit jedem Gedanken, mit jedem Wort, mit jedem Tun dafür Sorge tragen, daß wir alle in Frieden und Freiheit leben können. Überlegen Sie sich alle etwas Gutes und tun Sie es dann.
Und wir brauchen Sie alle, damit Sie jeden Tag einen Baum pflanzen.

Der Wald darf keine Hiebe kriegen. Wir fügen uns damit den größten Schaden zu.

Bitten setzen Sie sich vereint dafür ein, daß der Wald hier vor Ort, in jedem Bundesland, in Europa, auf der Welt nachhaltig vergrößert wird.

 

 

 
         

   

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